Leadgenerierung: Darum sollten Sie regelmäßig den Wert pro Adresse ermitteln

Es gibt jede Menge Adressanbieter und Leadgenerierungs-Agenturen, die Ihnen Tausende von Leads in kürzester Zeit liefern können.

Für Sie als Adress-Käufer stellt sich aber die Frage: Wieviel kann ich pro Adresse bezahlen, damit sich die Adressquelle als rentabel herausstellt?

Im Dschungel der Adress-Anbieter kann man sich leicht verlaufen. Es werden E-Mail Adressen schon ab ca. 0,30€ angeboten und das geht je nachdem welche Affinität die Adressen besitzen hoch auf bis zu 50€ oder mehr.

Wie sollen Sie jetzt aber herausfinden, welchen Wert die Adresse wirklich hat?

Der Adressanbieter weiß natürlich nicht, welches Marketing Sie machen, nachdem Sie die Adresse erhalten haben. Von daher ist es an Ihnen zu prüfen, wieviel Umsatz Sie im Durchschnitt pro Adresse generieren.

Dafür brauchen Sie nur Google Analytics richtig zu konfigurieren.

Jede Adressquelle erhält ein eigenes Kampagnen Parameter, was Sie bei Google Analytics unter dem Befehl „utm_campaign=XYZ“ hinterlegen können. Um eine URL für so eine benutzerdefinierte Leadgenerierungskampagne zu erstellen, nutzen Sie Googles Tool zur Erstellung benutzerdefinierten URL’s.

Wenn Sie einen Online Shop haben, sollten Sie für jeden Produktverkauf Ziele und Zielwerte hinterlegt haben.

Sollten Ihre Umsätze offline stattfinden, können Sie auch einen Datenimport bei Google Analytics machen. So können Sie sehen, welche Adressquelle wieviel Umsatz gemacht hat.

Das Ganze ist die Ermittlung des ROI, also des Return on Invest. Diesen sollten Sie regelmäßig wiederholen, denn Adressanbieter ändern gerne mal die Adressquelle, ohne dass Sie es merken!

Meistens wird die Qualität der Adressen mit der Zeit schlechter. Der Grund: Am Anfang wählt der Adressanbieter qualitativ hochwertigere Adressquellen aus, um den Kunden zu binden.

Nach gewisser Zeit wird das Volumen erweitert, weil sich beim Kunden die Adressgenerierung rechnet. Dann müssen anderer Adressquellen hinzugenommen werden, die thematisch nicht ganz so gut passen. Schon wird die Adressqualität schlechter. Ab einem bestimmten Volumen rechnet sich das Ganze nicht mehr! Das kommt sehr häufig vor. Deswegen müssen Sie mindestens halbjährlich eine ROI-Rechnung aufstellen. Wenn der ROI sinkt, sollten Sie mit Ihrem Adressanbieter sprechen. Wenn Sie mit diesem einen Abgleich der Adressen machen, die etwas gekauft haben, kann der Adressanbieter die Adressquellen ausmachen, und bei den betroffenen Adressquellen einen Schwerpunkt setzen.

Hat jemand die gleiche Erfahrung gemacht?

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