Google AdWords Custom Match vs. Facebooks Customer Audience

Die Möglichkeit bei Facebook Ads eine Customer Audience zu erstellen gibt es schon länger. Dabei ist es als Werbetreibender möglich, seine Kundendaten (z.B. E-Mail-Adresse der Käufer) bei Facebook als Liste hochzuladen.

Diese Liste kann dann mit Anzeigen über Facebook beworben werden. Des Weiteren lässt sich daraus eine Lookalike Audience erstellen, wo man seine Zielgruppe erweitern kann mit Leuten, die teilweise die gleichen Interessen haben wie die bisherigen Kunden. So hat man die Möglichkeit relativ einfach und schnell seine Zielgruppe zu erweitern.

Bislang war das bei Google AdWords nicht möglich. Aber das konnte Google natürlich nicht auf sich sitzen lassen!Google AdWords hat heute diese Funktion freigeschaltet (zumindest in meinem Agenturkonto)! Google nennt dies das sogenannte „Customer Match“. Wenn Sie bisher mit Google AdWords gearbeitet haben, wissen Sie ja wahrscheinlich wo man die Remarketing Liste im Konto anlegen kann. Hier können Sie nun auch die E-Mails der Kunden oder Interessenten hochladen:

 

Zielgruppe_PfeilWenn Sie Ihre Kampagnen extern betreuen lassen oder auch Bedenken haben Ihre Daten an Google weiterzugeben, können Sie Ihre Kundendaten auch verschlüsseln (SHA256).

Wenn Sie dann Ihre Kampagnen (egal ob Suche oder Display) anlegen und diese Liste auswählen, werden Ihre Anzeigen Ihren bisherigen Kunden angezeigt. Super, wenn Sie z.B. ein anderes Produkt abverkaufen wollen. Dafür muss der User allerdings mit seinem Google Konto eingeloggt sein.

Dies funktioniert auch mit Video-Werbung auf Youtube, welches ja auch über den AdWords Account gemanagt wird.

Wenn Sie jetzt denken: Aber warum sollte ich meine Kunden denn nochmal mit Werbung bespielen, und dann wieder pro Klick bezahlen, obwohl ich meinen Kunden auch einfach eine E-Mail schicken könnte?

Weil wahrscheinlich nur ein geringer Teil Ihrer E-Mails vom Kunden/Interessenten gelesen wird. 15% Öffnungsrate ist schon sehr gut. Ihre Anzeigen mit diesem Customer Match wird früher oder später aber JEDER Ihrer Kunden sehen.

Genauso wie bei Facebook die Lookalike Audience, können Sie nun auch mit AdWords „ähnliche Zielgruppen“ bei Gmail-Werbung und YouTube damit ansprechen. So haben Sie die Möglichkeit Ihre Zielgruppe immens zu erweitern, um so jede Menge Neukunden zu gewinnen.

Was ist jetzt aber besser, Googles Custom Match oder Facebooks Customer Audience?

Das kann man nur eins sagen: Das muss jeder für sich selbst herausfinden! In manchen Bereichen kauft man bei Facebook nachwievor die Klicks günstiger ein, als es bei Google AdWords der Fall ist. Dafür hat man bei AdWords auf lange Sicht viel bessere Optimierungsmöglichkeiten, weil man unrentable Klicks viel besser identifizieren kann.

Mein Tipp: Wenn Sie Facebook testen, dann machen Sie doch zusätzlich auf der Landingpage einen Remarketing-Code von AdWords drauf. Dann können Sie wiederum die Interessenten, die sie auf Facebook identifiziert haben (indem diese auf die Anzeigen geklickt haben), mit Google AdWords ansprechen und die Optimierungsmöglichkeiten von AdWords auf Ihre Facebook-User anwenden.

Wenn Sie noch Fragen dazu haben, oder diese neue Möglichkeit testen wollen, dann melden Sie sich einfach bei uns!

Gebotsoptionen Facebook Ads

Facebook hat in letzter Zeit wieder einige Änderungen bei den Gebotsoptionen gemacht.

Was gilt es aktuell zu beachten?

Zu allererst muss man unterscheiden, was man mit den Facebook Ads erreichen möchte, also welche Kampagnenziele bestehen (z.B. möglichst viele Klicks) und wie man die Anzeigenschaltung optimieren möchte (z.B. Klickrate steigern, oder Conversions maximieren, etc.). Ich gehe heute nur auf die ersten 4 Möglichkeiten dieser Auflistung ein:

Facebook KampagnenZiele

Was ist jetzt aber die beste Kombination? Facebook macht es uns hier wirklich nicht leicht!

1. Ziel: Einen Beitrag bewerben (den du genauso wie eine Anzeige aussehen lassen kannst)

Folgende Optimierungsmöglichkeiten steht dir nun zur Auswahl:

Beitrag bewerben OptimierungWeißt du, wie oft deine Anzeige eingeblendet werden muss, bevor der User eine Aktion durchführt? Nein, wahrscheinlich nicht – deswegen fällt die tägliche eindeutige Reichweite schon mal weg!

Beitragsinterkationen zu pushen klingt ja sehr gut – hat bei mir allerdings nie so gut wie CPM oder CPC funktioniert.

Bleiben noch Impressionen und Klicks übrig. Wenn dir die Conversions wichtig sind, solltest du eher nach Klicks optimieren, denn nur wenn der User geklickt hat, kann er ja auf der Landingpage die Aktion durchführen, die die Conversion darstellt. Bei Branding-Kampagnen, wo die Werbebotschaft direkt in der Anzeige vermittelt wird, kannst du auch nach CPM aussteuern.

Jetzt gibt es die Auswahl des manuellen CPM/CPC oder des „besten Preises“. Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen: Mit dem bestmöglichen Preis war ich bisher IMMER teurer bei den Kosten pro Klick oder pro Conversion, als wenn ich selbst den CPM oder CPC festgelegt habe. Diese Mühe solltest du dir also auf jeden Fall machen! Wenn du keinen Traffic zugesprochen bekommst, erhöhe einfach nach und nach ein Gebot. Wenn du zu hohe Kosten hast, aber genug Traffic, dann minimiere die Gebote nach und nach.

2. Ziel: Beitragsinteraktionen pushen

Wenn du Interaktionen mit einem Beitrag pushen möchtest, dann hast du wahrscheinlich das Interesse möglichst viele Social Signals für die Suchmaschinenoptimierung zu fabrizieren. Also das Google Ranking verbessern. Conversions wirst du so wahrscheinlich nicht pushen, weil du die User nicht auf deine Landingpage leitest, sondern diese auf Facebook verbleiben.

Optimierungsmöglichkeiten gibt es hier nur zwei:

Beitragsinteraktionen OptimierungDie Optimierung nach Klicks wiederspricht sich hier meiner Meinung nach etwas mit dem Pushen der Beitraginteraktionen. Wenn die User auf die Anzeige klicken und dann auf der Landingpage landen, sollte da also auch eine Interaktionsmöglichkeit, wie z.B. ein Gefallt mir Button, in der Seite eingebunden sein. Ansonsten könnten die Klicks einfach verpuffen.

3. Ziel: Leite Menschen auf deine Webseite

Hier kommen wir der Sache schon näher, wenn du performance-orientiert arbeitest. Denn auf deiner Webseite sollte ja schließlich die Conversion gemacht werden. Hier gibt es 4 Auswahlenkriterien:

Klick auf Webseite OptimierungBei „Klicks auf die Webseite“ und nur „Klicks“ ist mir der genau Unterschied auch nicht bewusst. Ich habe ja im Vorfeld schon ausgewählt, dass ich Webseitenklicks bewerben möchte, deswegen gibt es hier meiner Meinung nach keinen Unterschied. Für performance-orientierte Kampagnen tendiere ich hier wieder zu den Klicks und nicht zu den Impressionen. Wie schon davor würde ich auch nicht den bestmöglichen Preis pro CPM/CPC nehmen, sondern selbst austesten, welches der beste Preis für mich ist.

4. Ziel: Steigere Conversions auf deiner Webseite

Hier sind wir als Performance Marketer richtig. Wir wollen nicht die Anzahl der Klicks erhöhen, wir wollen so viele Conversions erreichen zum Zielpreis von XY. Skalierbarkeit ist hier das Stichwort!

Welche Optimierungsmöglichkeiten haben wir hier und welche ist die Beste für dein Produkt?

Webseiten Covnersions OptimimierungWenn wir nach Conversion optimieren klingt das erstmal sehr einleuchtend. Es gibt dann eine Auswahl zum bestmöglichen Preis pro Conversion und einem manuellen CPA. Hier würde ich auf jeden Fall wieder den manuellen CPA eingeben, den du hoffentlich kennst. Hier sollte also der maximale Preis rein, den du bereit bist, für eine Conversion auszugeben.

Bei manchen Kampagnen und somit bei manchen Zielgruppen hat sich diese Möglichkeit als sehr effektiv erwiesen. ABER: Manchmal laufen die Kampagnen dann gar nicht erst an! Deine Anzeigen bekommen dann manchmal noch nicht mal 1 Einblendung! Wie soll Facebook dann die Kosten pro Conversion überhaupt herausfinden?Klar, geht nicht! Aber wie gesagt, teste es aus – ich hatte auch schon Kampagnen, wo es bestens funkioniert hat.

Was aber, wenn du nach Klicks optimierst?

Ich halte diese Möglichkeit für die Beste – aber nur wenn du ein Auge auf deine Anzeigen hast! Du musst dann selbst die Anzeigenoptimierung übernehmen, denn bekanntlich sind die Anzeigen mit den meisten Klicks nicht zwingend die effektivsten Anzeigen. Teste die Anzeigen also nach und nach gegeneinander und lasse immer den Winner gegen die nächste Anzeige antreten. So kannst du selbst die Anzeige mit der höchsten Conversionrate und somit mit dem niedrigsten CPA ermitteln.

Fazit: Bei meinen Facebook Kampagnen hat sich die Ziel-Einstellung: Webseiten-Conversions und optimimieren für Klicks als die Beste erwiesen. Natürlich sollte man die Kampagnen nicht einfach laufen lassen, sondern die Anzeigen manuell gegeneinander testen, damit nicht die beste Klickrate gewinnt, sondern die mit dem niedrigsten Kosten pro Conversion.

Das sind hier nur meine Erfahrungen, die ich mit meinen bisherigen Kampagnen hatte. Welche Optimierungsmöglichkeit hältst du für die Beste? Anregungen und Erfahrungsberichte sind gerne willkommen!

31,82% längere Verweildauer durch Erklärvideos

Sehr geehrte Leser(in), sehr geehrter Leser,

haben Sie mal nachgemessen, wie lange Ihre Webseitenbesucher auf Ihrer Seite bleiben, bevor Sie auf Nimmerwiedersehen verschwinden?

Wenn Ihre Webseitenbesucher nicht innerhalb von 7 Sekunden gefunden haben, was sie suchen – dann sind sie weg.

Potentieller Neukunde: Adé!

Wir bei MDC haben für unsere Kunden die wohl aktuell effektivste Möglichkeit gefunden, Webseitenbesucher in Neukunden zu verwandeln.

Schauen Sie sich mal diese Zahlen an. Hier sehen Sie unsere Webseitenbesucher VOR der Änderung:

Zahlen vor Video m pfeil

Wir haben hier eine Absprungrate von 43,59% und eine durchschnittliche Besuchszeit von 1 Minute und 6 Sekunden.

Jetzt sehen Sie mal, wie die Zahlen NACH unserer Änderung aussehen:

Zahlen nach Video m pfeil

Hier sehen Sie eine Absprungrate von 35% und eine Verweildauer von 1 Minute und 27 Sekunden.

Prozentual bedeutet dies: Es haben 24,54% weniger Interessenten die Seite verlassen als vorher und sind 31,82% länger auf der Webseite geblieben!

Unsere Kunden berichten sogar von einer Verbesserung der Verweildauer von 100% und mehr!

Was nützt Ihnen jetzt aber die längere Verweildauer?

  1. SEO: Die Verweildauer auf einer Webseite ist ein nicht zu verachtender Qualitätsfaktor für die organische Suche bei Google. Je schneller ein User zurück auf Google kommt und weitersucht, desto irrelevanter muss das Suchergebnis sein. Sie steigern de Facto Ihre Google Rankings mit einer höheren Verweildauer!
  2. PPC oder Google AdWords: Auch für die bezahlte Suche gilt: Je länger ein User auf der Seite bleibt, desto relevanter ist die Webseite für die Suchanfrage. Damit erreichen Sie einen höheren Qualitätsfaktor und müssen so weniger pro Klick ausgeben.
  3. Mehr Neukunden: Wenn Sie Ihre Interessenten länger auf Ihrer Webseite halten, haben Sie auch eine größere Chance diese in Käufer zu verwandeln.

Jetzt wollen Sie aber wissen, womit wir es geschafft haben unsere Verweildauer zu erhöhen, unsere Rankings zu verbessern und mehr Neukunden zu akquirieren?

Mit diesem Erklärvideo!

Screenshot_german

Erklärvideos sind meistens Videos, in denen mit animierten Charakteren versucht wird, die Dienstleistung oder ein Produkt zu erklären.

Es ist um ein Vielfaches leichter ein Video anzuschauen, als schwierige Texte zu lesen. So macht es sogar Spaß (Kauf-)Informationen aufzunehmen!

Was noch ein RIESENVORTEIL ist:

Bei der Produktion des Videos wird Ihr Produkt und Ihre Dienstleistung genau angeschaut.

Sie erhalten so eine neutrale dritte Meinung darüber, was Ihr einzigartiger Verkaufsvorteil (USP) im Gegensatz zu Ihrer Konkurrenz ist, und wie man ihn formulieren kann. Ganz ohne Betriebsblindheit!

Gerne können Sie sich hier ein kostenloses Angebot für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung machen lassen.

Gemeinnütziger Verein AdWords Werbung

Gemeinnützige Vereine haben oft das Problem, dass nicht genügend Budget für Werbemaßnahmen vorhanden ist. Unternehmen der Wirtschaft haben meist eine Werbequote (Anteil der Werbekosten vom Umsatz) von 20% und mehr.

Warum starten Sie als als gemeinnütziges Unternehmen nicht direkt Ihre Werbemaßnahmen, damit Sie damit Ihren Umsatz steigern können?

Weil nicht genügend Budget dafür freigemacht wird!

Was gibt es jetzt aber für eine Lösung? Für gemeinützige Unternehmen oder Vereine gibt es eine Riesenchance mit Google AdWords.

Google bietet in Ihrem Programm „Google Grants“ gemeinnützigen Unternehmen an ein Werbebudget bei Google AdWords von 10.000 US$ nutzen zu können. Man muss bei der Beantragung einige Dinge beachten, worauf wir uns als Agentur spezialisiert haben. Google gibt keine Garantie für die positive Entscheidung, aber uns ist es bisher immer gelungen den Zuschlag zu bekommen.

Was wir unseren Kunden anbieten:

Wir übernehmen für Sie als gemeinnütziges Unternehmen vollständig die Bewerbung um Google Grants und legen bei positiver Zusage Ihre AdWords Kampagnen für Sie an.

Der Clou: Es fallen KEINE Schaltkosten an! Wir berechnen unsere Leistung erst, wenn die Kampagnen laufen und Sie bereits Umsatz mit Ihren Kampagnen machen.

Sie sind ein Verein und wollen ein Werbebudget von 10.000 US$ im Monat haben? Dann melden Sie sich jetzt bei uns!

 

 

Leadgenerierung Maßnahmen

Zuerst wollen wir Leadgenerierung definieren. Ein Lead sind die Adressdaten (meistens reicht die E-Mail-Adresse) eines potentiellen Käufers Ihrer Produkte oder Dienstleistungen.

Sie wollen also Interessenten gewinnen, die Sie später zu Käufern umwandeln können. Wichtig dabei ist die thematische Affinität. Es nützt Ihnen ja nichts, wenn Sie einen finanzaffinen Lead generieren und danach Yogamatten verkaufen wollen.

Wie kommen Sie jetzt aber an die E-Mail-Adressen der potentiellen Käufer?

Nehmen wir mal an Sie verkaufen Nahrungsergänzungsmittel für Sportler, z.B. Proteinpulver. Nun müssen Sie versuchen Themen zu finden, die den Käufern von Proteinpulver interessieren, BEVOR Sie zu Käufern von Proteinpulver werden.

Was könnte also diese Zielgruppe im Internet suchen, bevor Sie darauf kommen Proteinpulver kaufen?

Sie könnten z.B. nach Muskelaufbau, Ernährung, Übungen für einen flachen Bauch, u.s.w. suchen.

Wenn Sie diese Themen in einen Spezialreport packen und dann gegen die E-Mail-Adresse anbieten, haben wir eine Win-Win-Sitation. Der User bekommt seine gewünschte Information, und Sie bekommen die Chance mit E-Mail-Werbung den Interessenten zum Käufer zu machen.

Dies ist nur ein Beispiel der Leadgenerierungs-Maßnahmen, die man so machen kann, um an qualitativ hochwertige Adressen zu kommen.

Sie haben noch weitere Fragen zur Leadgenerierung? Dann melden Sie sich doch einfach bei mir!

7 Tipps um AdWords Agenturen zu vergleichen

Im Dschungel der Online Marketing Agenturen gibt es riesige Unterschiede.

JEDER könnte eine AdWords Agentur aufmachen, selbst aus einem Internetcafe heraus. Dabei ist es egal, wieviel Erfahrung man bisher gemacht hat.

Wie Sie die richtige AdWords Agentur ausfindig machen und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten:

  1. Legen Sie selbst das AdWords Konto an und geben Sie der Agentur nur einen Zugriff auf das Konto – geben Sie Ihren Zugang nicht heraus!
  2. Achten Sie darauf, dass Ihre Agentur Google Partner ist. Das Partner-Logo darf man nur verwenden, wenn man in den letzten 90 Tagen mindestens 10.000 US$ Umsatz mit seinen Kampagnen gemacht hat. So vermeiden Sie zumindest ganz neue Agenturen mit keinerlei Erfahrung.
  3. Investieren Sie bei der Kampagnenanlage lieber ein paar Euro mehr. So haben Sie bereits am Anfang eine besser optimierte Kampagne und so weniger Klickkosten.
  4. Handeln Sie mit Ihrer Agentur ein Provisionsmodell aus. So verhindern Sie, dass nach der Kampagnenanlage nichts mehr gemacht wird. Nur wenn die Agentur eine Provision auf Verkäufe oder Newslettereintragungen, etc. bekommt, können Sie als Auftraggeber sicher sein, dass die Agentur die Kampagnen auch weiter optimiert – im eigenen Interesse.
  5. Vereinbaren Sie ein Testbudget mit der Agentur. In der Testphase sollen rentable Keywords und Placements ausfindig gemacht werden. Erst bei rentablen Kampagnen sollte das Budget angehoben werden.
  6. Falls Ihre Agentur KEIN Conversion Tracking anbieten sollte – lassen Sie lieber die Finger davon – außer Sie wollen eine Branding-Kampagne machen. Nur wenn Sie das Conversion-Tracking implementieren können Sie im Detail feststellen, ob Ihre Kampagnen auch erfolgreich waren.
  7. Nicht nur die AdWords Kampagne muss optimiert sein, auch Ihre Webseite, die beworben werdne soll, sollte optimiert sein. Machen Sie es den Usern so leicht wie möglich die gewünschte Aktion durchzuführen.

Die Wichtigkeit des Kundenlebenszyklus bei der Google Werbung

Haben Sie als Google AdWords Werbetreibender von Ihrem Chef schon mal die Frage gestellt bekommen: Warum erscheint Unternehmen XY in den Top-Anzeigen und nicht wir? In diesem Artikel erläutere ich, dass man sich gegen manche Konkurrenten gar nicht durchsetzen kann, egal wie gut man seine Adwords Kampagne optimiert hat.

Noch vor ein paar Jahren konnte man bei Google AdWords einfach Tausende Keywords in eine Anzeigengruppe packen und auf eine einzige Landingpage leiten.

Mit kleinen CPC’s (Klickpreisen) von 0,03€ kam man so problemlos auf einen positiven ROI (Return-on-Invest). Ich selbst war mit meinen Kampagnen unter den Top10 in Deutschland nach Keywordanzahl. Ich hatte eine Gesundheitskampagne mit 100.000 Keywords, die hochrentabel war. Einfach immer weiter Keywordrecherche machen, die Keywords in die Anzeigengruppe packen und hoffen, dass die Keywords viel Traffic bekommen.

Die Zeiten sind leider vorbei!

  1. Klickpreise von 3 Cent sind nicht mehr realisierbar, zumindest nicht in der Google Suche.
  2. Die Konkurrenz ist bei AdWords so groß geworden, dass es nur noch wenig „High-Traffic-Keywords“ mit keiner oder wenig Konkurrenz gibt.
  3. Durch Google Suggest (Vorschlagsfunktion) hat sich die Anzahl der neuen Suchanfragen drastisch reduziert. Weniger Keywords führen automatisch zu mehr Konkurrenz!
  4. Das Nutzerverhalten hat sich verändert. Die User erwarten einfach passende Suchergebnisse, sonst sind sie wieder weg.

Wie ist der heutige Stand?

Durch den Qualitätsfaktor bei Google AdWords sind die Werbetreibenden dazu gezwungen für das gesuchte Keyword eine passende Anzeige zu schalten, die auf eine passende Landingpage zielt.

Wenn nur ein Faktor abweicht, sinkt der Qualitätsfaktor rapide und die Klickpreise steigen. Wenn der Klickpreis steigt, sinkt der ROI. Schnell kann man sich nicht mehr bei der Konkurrenz durchsetzen. Der Optimierungsaufwand für die Werbetreibenden ist damit um ein Vielfaches gestiegen.

AdWords Werbetreibende können und müssen genau wissen, wieviel Ihnen ein Lead oder ein Sale wert ist. Nur dann bleibt man konkurrenzfähig.

Die Königsdisziplin ist aber:

Der ROI über den gesamten Kundenlebenszyklus!

Ein Rechenbeispiel:

  1. Unternehmen X vertreibt diverse Nahrungsergänzungsmittel, unter anderem einen Power-Riegel. Jeder Neukunde bleibt im Schnitt 1 Jahr und sorgt für einen Umsatz von 500€ innerhalb dieses Jahres, weil er danach auch noch andere Produkte kauft. Bei einer Gewinnquote von 20% sind das 100€ Gewinn. Das Unternehmen kann also pro Neukunde maximal 100€ ausgeben, und erreicht die Gewinnzone pro Kunde nach durchschnittlich einem Jahr.
  2. Unternehmen Y vertreibt nur einen Power-Riegel. Eine 20er-Packung kostet 50€ und das Unternehmen macht pro Verkauf 10€ Gewinn. Pro Produktverkauf kann das Unternehmen also maximal 10€ ausgeben, um in der Gewinnzone zu bleiben.

Merken Sie etwas? Wie soll sich Unternehmen Y bei der Bewerbung des Power-Riegels mit einem maximalen Cost per Sale von 10€ gegen Unternehmen X mit 100€ Neukundenwert durchsetzen?

Gar nicht!

Wenn Sie Glück haben gibt es noch nicht viel Konkurrenz für Ihre Keywords und Sie können Ihre Anzeige zu einem positiven ROI einkaufen.

Noch geht das, aber nicht mehr lange!

In Zeiten von großen Versandhändlern, wie Zalando, Amazon oder auch ElitePartner & Co. wird die Werbelandschaft von immer größeren Playern überschwemmt. Die Big Player haben die Experten und damit die Erfahrungswerte, wieviel ein Neukunde einer bestimmten Sparte im Durchschnitt wert ist.

Sollten Sie als AdWords Werbetreibender von Ihrem Chef die Frage gestellt bekommen: „Warum steht Unternehmen XY ganz oben im Anzeigenrang und nicht wir?“, könnte Ihre Antwort darauf sein: „Weil die auf Wert pro Neukunde optimieren und nicht wie wir nach Cost per Sale!“

 

Google markiert Suchergebnisse mit „Mobile Friendly“

Google hat bekannt gegeben, dass sie in den nächsten Woche mobil-optimierte Seiten noch mehr bevorzugen.

Sollten Sie also noch keine mobil-optimierte Webseite haben, ist der Handlungsbedarf noch dringender.

Denn Google markiert nicht nur das Suchergebnis mit „Mobil Friendly“, sondern bevorzugt diese mobil-optimierten Webseiten auch im Ranking über kurz oder lang.

Wenn Sie nicht genau wissen, ob Ihre Seite bereits für Mobile Endgeräte optimiert ist, dann können Sie das hier testen:

https://www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly

Im besten Fall sollte das dann so aussehen:

Mobile FriendlyWenn Sie wissen wollen, wie Sie Ihre Webeite Mobil optimieren können, oder eine mobile Webseitenerstellung machen wollen, dann sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne!

 

Überschrift bei AdWords Anzeigen verlängern

Passiert es Ihnen auch häufig, dass Sie Textanzeigen bei Google AdWords texten, und genau wegen eines Zeichens passt die Überschrift nicht in die Zeile?

Normal haben die Anzeigen-Überschriften bei den Text-Anzeigen genau 25 Zeichen.

Wenn Sie wie im Beispiel hier, z.B. das Suchwort „Wohnungsauflösung Hannover“ gebucht haben, würde das „r“ nicht mehr in die erste Zeile passen.

Sehr ärgerlich, denn um den Qualitätsfaktor hochzuhalten, sollte man das Keyword im Anzeigentext stehen haben.

verlaengerte_ueberschrift_adwords

 

 

 

Für die erste und zweite Textzeile gelten übrigens 35 Zeichen, genauso wie für die Anzeige-URL.

Wie soll es jetzt aber funktionieren, dass ich die Überschrift verlängern kann?

Erklärung dazu: Google schaltet auch in Ländern und Sprachen Anzeigen, die nicht auf das lateinische Alphabet zurückgehen. Denken Sie mal an Kyrillisch  Chinesisch. Die Breite der Zeichen in diesen Sprachen ist auf dem Computer doppelt so breit wie z.B. in der deutschen Sprache.

Aus diesem Grund hat Google beschlossen für diese Sprachen die Überschrift auf 30 Zeichen zu verlängern (also 15 Buchstaben der jeweiligen Sprache).

Für die 1. und 2. Textzeile verlängert Google von 35 auf 38 Zeichen.

Jetzt gibt diese Möglichkeit Ihre Kampagnen-Einstellungen so zu verändern, dass Sie die Option freigeschalten können:

1. Die Zielregion auf mindestens eines der folgende Länder ausrichten:

  • Aserbaidschan
  • China
  • Hongkong
  • Japan
  • Kasachstan
  • Kirgisistan
  • Russische Föderation
  • Südkorea
  • Taiwan
  • Tadschikistan
  • Turkmenistan
  • Ukraine
  • Usbekistan
  • Weißrussland

Das kleinste dieser Länder ist Tadschikistan mit 432.000 Reichweite. Da ist es relativ risikolos, dass jemand mit deutscher Sprache dort Ihre Anzeigen klickt.

2. Die Sprache dieser Zielregion muss zusätzlich eingestellt sein.

Ich nehme dafür meist „Chinesisch Traditionell“. Damit schließe ich aus, dass in meinem Beispiel Tadschikistan Anzeigen geschaltet werden, weil dort hauptsächlich russisch gesprochen wird.

Jetzt müssen Sie nur noch eine Textanzeige anlegen, indem Sie „alle Onlinekampagnen“ ausgewählt haben. Wenn Sie bereits in einer bestimmten Anzeigengruppe drin sind, funktioniert es nicht.

Wenn Sie dann eine neue Textanzeige erstellen, ist am unteren Ende mit einem + eine Option verborgen:

ueberschrift_30_ZeichenWenn Sie den Haken setzen, haben Sie die Funktion freigeschaltet. Später können Sie diese Anzeige einfach kopieren und in andere Anzeigengruppen schieben.
Mit dem AdWords Editor klappt es schon, nachdem Sie das Land und die weitere Sprache freigeschaltet haben.

Bisher habe ich noch nicht gehört, dass Google kontrolliert, ob Sie auch wirklich Ihre Produkte oder Dienstleistungen im jeweiligen Land oder in der jeweiligen Sprache anbieten.

Aber Vorsicht, dieses Schlupfloch könnte gegen die Google Richtlinien verstoßen!

 

Leadgenerierung: Darum sollten Sie regelmäßig den Wert pro Adresse ermitteln

Es gibt jede Menge Adressanbieter und Leadgenerierungs-Agenturen, die Ihnen Tausende von Leads in kürzester Zeit liefern können.

Für Sie als Adress-Käufer stellt sich aber die Frage: Wieviel kann ich pro Adresse bezahlen, damit sich die Adressquelle als rentabel herausstellt?

Im Dschungel der Adress-Anbieter kann man sich leicht verlaufen. Es werden E-Mail Adressen schon ab ca. 0,30€ angeboten und das geht je nachdem welche Affinität die Adressen besitzen hoch auf bis zu 50€ oder mehr.

Wie sollen Sie jetzt aber herausfinden, welchen Wert die Adresse wirklich hat?

Der Adressanbieter weiß natürlich nicht, welches Marketing Sie machen, nachdem Sie die Adresse erhalten haben. Von daher ist es an Ihnen zu prüfen, wieviel Umsatz Sie im Durchschnitt pro Adresse generieren.

Dafür brauchen Sie nur Google Analytics richtig zu konfigurieren.

Jede Adressquelle erhält ein eigenes Kampagnen Parameter, was Sie bei Google Analytics unter dem Befehl „utm_campaign=XYZ“ hinterlegen können. Um eine URL für so eine benutzerdefinierte Leadgenerierungskampagne zu erstellen, nutzen Sie Googles Tool zur Erstellung benutzerdefinierten URL’s.

Wenn Sie einen Online Shop haben, sollten Sie für jeden Produktverkauf Ziele und Zielwerte hinterlegt haben.

Sollten Ihre Umsätze offline stattfinden, können Sie auch einen Datenimport bei Google Analytics machen. So können Sie sehen, welche Adressquelle wieviel Umsatz gemacht hat.

Das Ganze ist die Ermittlung des ROI, also des Return on Invest. Diesen sollten Sie regelmäßig wiederholen, denn Adressanbieter ändern gerne mal die Adressquelle, ohne dass Sie es merken!

Meistens wird die Qualität der Adressen mit der Zeit schlechter. Der Grund: Am Anfang wählt der Adressanbieter qualitativ hochwertigere Adressquellen aus, um den Kunden zu binden.

Nach gewisser Zeit wird das Volumen erweitert, weil sich beim Kunden die Adressgenerierung rechnet. Dann müssen anderer Adressquellen hinzugenommen werden, die thematisch nicht ganz so gut passen. Schon wird die Adressqualität schlechter. Ab einem bestimmten Volumen rechnet sich das Ganze nicht mehr! Das kommt sehr häufig vor. Deswegen müssen Sie mindestens halbjährlich eine ROI-Rechnung aufstellen. Wenn der ROI sinkt, sollten Sie mit Ihrem Adressanbieter sprechen. Wenn Sie mit diesem einen Abgleich der Adressen machen, die etwas gekauft haben, kann der Adressanbieter die Adressquellen ausmachen, und bei den betroffenen Adressquellen einen Schwerpunkt setzen.

Hat jemand die gleiche Erfahrung gemacht?

http vs. https

Google hat vorletzte Woche öffentlich bekannt gegeben, dass verschlüsselte Seiten mit https gegenüber unverschlüsselten Seiten bevorzugt werden.

Klar, ich finde jede Seite, die persönliche Daten abfragt sollte verschlüsselt sein, um Datenklau vorzubeugen. Was ist aber mit Webseiten die nur dem Informationszweck dienen? Ich denke da an Vereine und Ministerien, Hochschulen, etc.

Das würde ja bedeuten, dass Webshops bevorzugt werden, weil deren Seiten meist verschlüsselt sind.

Außerdem macht die Abfrage nach dem Sicherheitszertifikat die Webseite langsamer und die Ladezeit der Webseite ist ja bekanntlich auch ein Ranking-Faktor. Also was wiegt nun über?

Sistrix haben es in Ihrem Blog ja auch schon untersucht, dass der Anstieg der https-Seiten anteilig im Google-Index stetig steigt. Ob das nun daran liegt, dass Google dieses Seiten bevorzugt, oder immer mehr Leute Ihre Webseite verschlüsseln ist aber unklar.

Es wird sich also erst noch herausstellen, ob sich die Umstellung der Seite auf https WIRKLICH positiv aufs Ranking auswirkt.

Vielleicht gibt es aber auch keine Veränderung, wenn die schlechtere Ladezeit den positiven Effekt aufhebt.

Profitieren tun davon erstmal die Anbieter dieser SSL Zertifikate.

Wer bereits einen validen Test gemacht hat, ob seine Rankings nach der Umstellung auf https wirklich besser geworden ist – immer her damit!

AdWords Kosten senken

Ihre AdWords Kosten sind zu hoch? Zuallererst müssen wir uns mal vor Augen halten, ob AdWords Kosten überhaupt zu hoch sein können.

Meiner Meinung nach können die Kosten eigentlich nicht zu hoch sein – die Ergebnisse, die Sie mit Ihrer Kampagne erzielen sind dann einfach nicht gut genug!

Eine AdWords Kampagne ist bei zu hohen Kosten relativ einfach für mich zu optimieren. Schwieriger sind Kampagnen, wo es zu gar keinen Klicks kommt!

Ich stelle Ihnen hier die die leichteste Möglichkeit vor, wie Sie Ihre Kosten sparen können.

Voraussetzung dafür ist allerdings: Conversiontracking.

Nur wenn Sie das Conversiontracking eingerichtet haben wissen Sie an welcher Stelle Sie sparen können!

Weitgehende Keywords analysieren

Wenn Sie weitgehende Keywords eingeschlossen haben wissen Sie nie genau mit welchen Keywords die User tatsächlich auf Ihre Seite kommen.

Ein Beispiel: Sie sind Chirurg und auf Fettabsaugung spezialisiert. Sie bieten auf das Wort: „Fettabsaugung“.

Sie werden dann natürlich für das Keyword „Fettabsaugung“ angezeigt. ABER auch für passende Suchbegriffe wie z.B. „absaugen“ oder „liposuction“ oder „Fettzellen“.

Diese nicht passenden Keywords sollten Sie ausschließen. Dafür gehen Sie auf den Reiter Keywords:

Screenshot_Keyword_Details

 

 

 

 

 

Auf der nächsten Seite Sehen Sie dann, mit welchen Keywords der Google-User tatsächlich zu Ihnen gekommen ist:

Screenshot_Keyword_Details_ausschluss

 

 

 

 

Auf den Screenshots sehen Sie natürlich nur ein Beispiel. Sehen Sie einfach mal bei sich im Google Konto nach, mit welchen Keywords Ihre Anzeigen geschaltet wurden – Sie werden sich wundern!

Für mehr Tipps sprechen Sie mich einfach persönlich an oder profitieren Sie von einer kostenlosen Analyse Ihrer AdWords Kampagnen!